Adventskalender

Na? Ich hoffe, hier dürft alle „flysig“ Türchen öffnen, was bedeutet, dass ihr einen eigenen Adventskalender habt. Man kann dafür ja nicht zu alt sein, meine Meinung. Ich brauche ja mindestens 3 Stück, um so richtig zufrieden zu sein, ich bin ein wirklicher Adventskalender-Junkie. Und da ich gerne verschenke, über was ich mich auch selbst freue, habe ich meiner Mama einen Adventskalender genäht.

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Ist in den letzten Jahren eher mein Patenkind in den Genuss eines selbstgenähten Kalenders gekommen, sollte dieses Jahr meine Mama an der Reihe sein, denn auch von ihr bekomme ich immer einen tollen Kalender.

So habe ich schon lange alte Jeans gesammelt, um deren „Arschtaschen“ auszuschneiden und aneinander zu nähen. So ganz wusste ich noch nicht, wie es final aussehen sollte, doch dann bin ich über den Blogbeitrag von Schnittwechsel gestolpert und wusste: so soll es werden! (Klick´ hier!)

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Dazu benötigt man ja auch kein Schnittmuster, ich war nur sehr begeistert den fertigen Kalender mit Schrägband einzufassen, da wäre ich selbst vermutlich nicht drauf gekommen und dadurch wird es aber erst zu einer runden Sache. Ich habe mich bewusst für ein „unweihnachtliches“ Motiv entschieden und auch die Zahlen nur mit Sicherheitsnadel befestigt, sodass Mama den Kalender nach Weihnachten als einen Riesen-Wand-Utensilo nutzen kann, wenn sie will. Und riesig ist das Teil echt geworden, ca. 1,3 m lang und gefüllt auch entsprechend schwer. Ganz im Gegenteil zum Nähen. Vielleicht ist das eine Anregung für den ein oder anderen für nächstes Jahr? Dann beginnt doch schonmal Jeans zu sammeln! Ich habe jetzt jedenfalls einen Haufen abgeschnittener Hosenbeine und bin schon am Überlegen, was ich damit Tolles anstelle.

 

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22 Kommentare zu „Adventskalender

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    1. Vielen Dank! Das Unikat liegt gerade wieder zum Befüllen bei mir. So ist es auch noch nachhaltig, da die ausrangierten Jeans ein zweites Leben bekommen und der Kalender immer wieder verwendet werden kann.

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      1. Sehr gern geschehen. Wirklich richtig toll, was du aus den ausrangierten Jeansfetzen zusammengeklöppelt hast! 😀
        Wie lange hat denn das Zusammennähen der Jeanstaschen gedauert? Da müssen ja einige Stunden Arbeit drinstecken …

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  1. Hey
    Bin noch eine Nähanfängerin habe aber auch den tollen Kaleder schon bei Schnittwechsel gesehen
    Wie bekommt man oberen Abschluss so hin??? Hast du vllt Schritt für Schritt Fotos oder ne Anleitung für mich
    Wie groß hast du Teile jeweils Abschnitten hoffe das bekomme ich allein schon irgendwie relativ genau hin

    Würde Vlieseline u Baumwolle Stoff vllt für die Rückseite nehmen das es keine lockere Geschichte sondern schön kompakt u schön fest ist soll ja ewig halten

    Weiß aber noch nicht genau wie oder wie hast du es gemacht?

    Würde mich sehr über Antworten freuen
    Vielen lieben Dank schon mal

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    1. Huhu!
      Ich bin auch kein Nähprofi, nähe jedoch immer einfach drauf los. So habe ich damals den Kalender auch bei Schnittwechsel entdeckt und dann einfach gemacht, wie ich meine. Das heißt, ich habe flysig Jeans gesammelt, geschnitten, gelegt, gepuzzelt kann man sagen – wie es eben passt – und dann mutig drauf los genäht. Anpassen geht dann von Reihe zu Reihe ja immer noch. Da man unterschiedliche Jeans zur Verfügung hat, kann man nicht von jeder Tasche die gleiche Größe schneiden, so war es jedenfalls bei mir. Ich habe mir nicht mal die Arbeit gemacht, die Rückseite zu verstärken. Jeans an sich ist ja schon recht fest, natürlich wäre es dann etwas robuster geworden, also keine schlechte Idee, mir hat es jedoch auch ohne genügt. Den Abschluss habe ich auch aus alten Jeans gemacht, indem ich oben den Bund abgetrennt habe, so habe ich direkt mit den Gürtelschlaufen eine Aufhängemöglichkeit geschaffen. Zu guter letzt habe ich den kompletten Rand mit einen Baumwollband eingefasst.

      Ich fürchte, ich konnte Dir nun nicht wirklich weiterhelfen, rate Dir jedoch, einfach mutig genug zu sein, drauf los zu nähen. Wenn ich das geschafft habe, dann schaffst Du das auch!

      Viel Erfolg!

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      1. Vom perfekt sein wollen sollte man sich generell lösen. Stresst unnötig und man sieht ohnehin als einzige eventuelle Fehler.. Bin gespannt auf dein Ergebnis!

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  2. Was für eine wahnsinnig coole Idee!!! Ich bin immer auf der Suche nach neuen Adventskalender Ideen und diese ist einfach super! Ich habe einige Jeans, die am Boden aufgerissen sind und habe, dank dir, eine super Verwendung gefunden! Ich werde ab jetzt öfter hier vorbeischauen und sende liebe Grüße! Fee

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    1. Hi, da begrüße ich Dich ganz herzlich auf meinem Blog! Mach es Dir gemütlich, nimm Dir einen Keks, Kaffee hab ich auch ;) Und herzlichen Dank für den lieben Kommentar. Meine Mama hatte sich auch echt gefreut, zumal man den „Utensilienvorhang“ ja auch nach Weihnachten noch nutzen kann.

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  3. Ach, wie cool. Das freut mich ja, dass dich mein Kalender so inspiriert hat. Dein Adventskalender ist ja auch super geworden. Das längste am machen ist das sammeln der Hosen, aber da hast du ja schon rechtzeitig angefangen. Da wünsche ich deiner Mama ganz viel Spaß damit und vielen Dank für das verlinken.
    Liebe Grüße Schnittwechsel

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  4. Ach wie hübsch! Jetz kann ich ihn mir ja direkt mal ansehen. Überlege doch mal die Beine für eine Tasche zu nehmen. Ganz einfach sind auch Utensilos wenn man mal ein schnelles Geschenk braucht :-)
    Liebe Grüße
    Bettina

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  5. Sehr coole Idee!! :-) Aber bis ich 12 Hosen zusammen habe, dauert es Jahre, da wir nur einen Zwei-Personen-Haushalt haben. Und eine Jeans hält ja eine Weile. Sehr schade, sonst hätte ich dieses Projekt auch mal in Angriff genommen.
    LG
    Natalie

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    1. Du musst nur in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis kommunizieren, dass Du alte Jeans benötigst, dann läuft das schon. Von mir selbst sind in dem Kalender tatsächlich auch nur 2 Jeans vernäht.

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