Nachhaltigkeit im Alltag

Ein großes Thema, egal wohin man schaut, ist das Bedürfnis etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Plastik vermeiden, weniger Müll produzieren usw. Natürlich geht die ganze Thematik auch an mir nicht spurlos vorüber. Gerade die Berge an Plastik, die man jede Woche produziert erschrecken mich immer wieder. Dennoch tue ich mich schwer dabei, diese zu vermeiden, da muss tatsächlich noch mehr geschehen und dies nicht nur in meinem Kopf, sondern auch in den Supermärkten. Besonders gerne rege ich mich ja über die Bio-Salatgurken-Geschichte auf. Warum kaufe ich Bio, um dann eine Gurke in Plastik eingeschweißt zu erhalten? Hierzu habe ich schon diverse Meinungen gehört, angeblich dürften die Bio-Gurken von den anderen nicht „kontaminiert“ werden, um überhaupt das Siegel „Bio“ tragen zu können. Zum anderen habe ich auch schon gehört, dass es eine Vorsichtsmaßnahme sei, weil Käufer gerne die Etiketten vertauschen würden und so für den Preis einer normalen Gurke die Bio-Qualität erhalten. Weiß da jemand von euch mehr?

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Doch zurück zum Thema, schon lange wollte ich die Müllberge beim täglichen Abschminken vermeiden und so nähte ich wiederverwendbare Abschminkpads. Diese entstanden aus einem alten Handtuch und aus einer aussortierten Bettwäsche und sind somit auch noch ein perfektes Upcycling-Projekt. Ich muss noch ein paar nachproduzierten, damit ich auch immer bis zum nächsten Waschgang genügend zur Verfügung habe.

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Auch ein solch kleiner Schritt in die richtige Richtung tut bereits gut. Außerdem eignen sich solche Pads auch perfekt als Geschenk für Freunde!

Ich bin ja auch am Überlegen, kleine Einkaufsnetze zu nähen, die ich für Obst und Gemüse nutze. Denn die sind immer noch besser als die im Supermarkt, die zwar als „grün“ gelten, aber eben auch nur einmal benutzt werden. Aber habt ihr Erfahrung, wie das bei solchen Märkten ist, die die Ware vom Kunden wiegen und mit Aufklebern versehen lassen? Was denken die dann über selbstgenähte Netze, die vermutlich schwerer sind, als die Einmal-Plasktiksäckchen?

Was habt ihr an eurem Alltag geändert, um nachhaltiger zu leben?

Verlinkt: DDD

Ein Kommentar zu „Nachhaltigkeit im Alltag

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  1. Die Gurke in Plastik ist tatsächlich sinnvoll: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/analyse-zum-muell-wenn-verpackung-ihren-sinn-verfehlt-1.3496990-2 (Sofern sie nicht nur kurze Wege zurücklegt und nicht sofort verbraucht wird).
    Töchterchen und ich benutzen nun 10x15cm Tüchlein aus alten Frottee-Handtüchern als Ersatz für Klopapier. Die werden einfach 60° gewaschen und wir sparen damit grob eine Packung Klopapier in zwei Monaten. Von der Idee hab ich über die Linkparty einab erfahren – da gibts echt viele gute Tipps und Anleitungen 🙂
    LG!

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