New York City – Tag 6

Ich kann heute Nacht leider nicht schlafen, da ich die ganze Zeit damit verbringen werde, DAS Foto vom Empire State Building rauszusuchen. Aber den Tag einmal von vorn:

Nach dem gestrigen Regentag begrüßte uns der Freitag direkt wieder mit Sonnenschein, was will man mehr und wer könnte sich da beschweren? Ursprünglich planten wir eine Seilbahnfahrt mit der Roosevelt Island Tramway, um anschließend noch einmal den Central Park zu genießen. So liefen wir also zur Seilbahn und lernten Richtung East River eine ganz andere Seite von New York kennen. Ob es stimmt sei dahingestellt, doch hier sah es mehr nach Wohnvierteln aus, nach Supermärkten, kleinen Restaurants und ein wenig Entschleunigung von Midtown. Jedoch darf man nicht vergessen, dass Wochenende war und sollte man diversen Menschen Glauben schenken, so spüre man auch dies auf New Yorks Straßen.

Die Seilbahn zeigte uns einen tollen Ausblick auf die Stadt, der abends noch getoppt werden sollte, aber dazu später mehr. Auf Roosevelt Island angekommen, wunderten wir uns über die kleine Insel, erkannten aber deren Schönheit und begossen diese !ENDLICH! mit einem Cosmopolitan, den wir bereits seit Montag vergeblich in sämtlichen Restaurants und Bars gesucht hatten (von Anfang an war durch meine Sex-and-the-City-verrückte-Reisebegleitung klar, dass dieses Getränkt mindestens einmal ein Muss für uns darstellen sollte). Auch den Weg zurück genossen wir mit der Seilbahn und legten auf dem Weg zum Central Park noch einen Lunch-Zwischenstopp bei Smith & Wollensky ein. „Here we go again“ – direkt wurden wir vom Inhaber höchstpersönlich wieder mit Handschlag begrüßt und zum Platz geleitet. Zu unsrer Bestellung bekamen wir noch ein Vorspeisen-, Hauptgang- und Nachspeisen-Gimmick. Das war ursprünglich nicht so geplant, jedoch eine wundervolle sowie unglaublich köstliche Geste. So entscheiden wir mit vollgefutterten Bäuchleins direkt zurück ins Hotel zu laufen, um den Sonnenuntergang auf dem Empire State Building zu erleben.

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Das Anstehen beim Empire hatten wir uns weitaus schlimmer vorgestellt, lange Schlangen waren vorhanden, aber diese gingen stets voran. Im 86sten Stock angekommen, eröffnete sich ein Blick für Auge und Herz und die Fotoapparate glühten heiß. Nicht nur, dass wir New York von oben bei Tag UND bei Nacht von dort erleben konnten – zusätzlich zogen wirklich spektakuläre Wolkenformationen auf und ließen uns die Aussicht noch mehr bestaunen und bewundern. Wir waren so angetan, dass wir sogar die 20 $ – Upgrade für den 102. Stock auf uns nahmen. Hier war es zwar enger, aber auch wärmer und natürlich auch – nicht zu verachten – 16 Stockwerke höher. Einzig und allein der angepriesene Saxophon-Spieler hat gefehlt, was wirklich zu verschmerzen war. Achtung: Bilderflut!

Der Anblick musste zum einen verdaut und zum anderen begossen werden, weshalb wir noch die gegenüber des Hotels liegende Bar besuchten. Und siehe da: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?!“ – auch hier gab es Cosmopolitan. Definitiv sind wir uns aber einig, dass hier drüben nicht nur die Uhren anders gehen, sondern auch der Alkohol in den Cocktails präsenter ist. Nun denn, gerne für den Preis: Cheerio!

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Gelaufen: ca. 12 km

Geschossen: ca. 260 Bilder

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