Bücherliste Oktober

Nele Neuhaus – Tiefe Wunden

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Inhalt:

Der 92-jährige Holocaust-Überlebende David Josua Goldberg wird durch einen Genickschuss getötet. Der Tote trägt am Arm Reste einer Blutgruppentätowierung, wie sie bei Angehörigen der SS üblich war. Zwei weitere Morde folgen, auch sie gleichen Hinrichtungen. Welches dunkle Geheimnis verband die Opfer miteinander?
Die Ermittlungen führen Hauptkommissar von Bodenstein und Pia Kirchhoff tief zurück in Deutschlands Vergangenheit.

Mein Eindruck:

Ich liebe diese Krimiserie von Neue Neuhaus! Wie erwartet wieder sehr spannend, komplex und überraschend. Viele Namen und Nebenstories, die das ganze aber interessant machen. Ich war wie immer top unterhalten.

 

Thomas Kowa – Jack (Kurzgeschichte)

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Inhalt:

Ein einsamer Mann kämpft im Delirium Tremens mit sich selbst, mit seiner Hassliebe Alkohol und den Frauen, die er glaubt, im Kofferraum seines Autos gefangen zu halten.
Jack von Thomas Kowa gewann den 2. Preis im Krimi-Wettbewerb Süddeutsche Zeitung.

Mein Eindruck:

War wirklich flott durchgelesen, aber knackig gut. Viel Interpretationsspielraum für den Leser, bedrückend und ein Stück zur Selbstreflektion geeignet.

 

Ruth Hogan – Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

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Inhalt:

Wir warten alle darauf, gefunden zu werden … Auch Anthony Peardew, der auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes aufsammelt. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Überrascht erkennt sie, welche Welt sich ihr in Anthonys Haus eröffnet. Ein Roman über verlorene Dinge und zweite Chancen. Über einzelne Handschuhe, schönes Teegeschirr, begabte Nachbarinnen, unerwartete Freundschaften und zeitlose Liebe.

Mein Eindruck:

Ich hatte gar nicht damit gerechnet, in welche Richtung sich das Buch entwickelt. Aber war sehr positiv überrascht. Es hat sich sehr gut gelesen und war einfach was für´s Herz. Mir hat es gut gefallen, wenn es auch etwas an der Realität vorbei ging. Doch gerade davon lässt man sich gerne bezaubern.

 

Yves Patak – Tödlicher Schatten

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Inhalt:

Sommer in New York City. Marc Renner, Lehrer für englische Literatur und erfolgloser Schriftsteller, findet sich in einer fatalen Abwärtsspirale: Jobverlust, Kampfscheidung, seine Freundin verlässt ihn. Doch kurz vor dem finanziellen Desaster stolpert er über eine mysteriöse Zeitungsannonce: „Kaufe Ihre alte Geschichte.“ In seiner Not verkauft Marc das Manuskript seines Thrillers einem merkwürdig geschäftigen Greis, dessen Hobby das Sammeln von Romanfiguren ist.
Kurz darauf beginnt in Manhattan eine blutige Mordserie, deren Ursprung zu Marcs Computer führt und ihn zum Hauptverdächtigen macht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, eine verzweifelte Suche nach jenem alten Mann, in dem er den Drahtzieher hinter den Morden vermutet …

Mein Eindruck:

An sich sind „unrealistische“ Romane nicht mein Fall, dennoch hat mir „Tödlicher Schatten“ gut gefallen. Es war spannend und unterhaltsam, überraschend aber zum Ende hin leider auch etwas abfallend. War mir persönlich ein bisschen zu abstrakt, jedoch gut zu lesen.

 

Marielle Enders -Weihnachten kommt immer so plötzlich

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Inhalt:

Unterhaltsames Survival-Buch für Eilige und Säumige mit ultimativen kleinen Hilfestellungen für alle Standardsituationen in der Weihnachtszeit. Aus dem Inhalt: Weihnachts-Checkliste, Wunschzettel zum Heraustrennen, Adventskalender-Zahlenaufkleber, Adventskranzideen, »Auf die Plätzchen, fertig, los« (schnelle, leckere Plätzchenrezepte mit Verschenk-Verpackungstipps), Gutscheine zum Heraustrennen für das Last-Minute-Geschenk, »Schmuckes Schmücken« (Papierkugel-Bastelbogen), Instant-Lametta zum Ausschneiden, Weihnachtsstimmungsmacher-Geschichten, Weihnachtslieder, Weihnachtskonfetti zum Selbermachen, »Weihnachtsschlaumeiern« (ungewöhnliche Wahrheiten über Weihnachten) und vieles mehr, was schön ist und schnell geht …

Mein Eindruck:

Bereits auf den ersten Seiten musste ich wirklich lachen. Man merkt sofort auf was für eine Art Buch man sich einlässt – nämlich auf ein durchaus ernstzunehmendes Thema, welches aber herrlich locker aufs Korn genommen wird. Wer hier nicht schmunzelt und dabei dennoch nützliche Tipps, Ideen und Denkanstöße bekommt, ist selbst Schuld! Es gibt tolle Bastelanleitungen für alles rund um Wiehnachten oder die Vorweihnachtszeit. Karten, Adventskränze, Kalender, Geschenkideen, Deko etc. Dazu gibt es im Buch sowohl Vorlagen als auch Anleitungen. Wundervoll als Geschenk – für sich selbst oder für Freunde!

 

Christine Brückner – Die Mädchen aus meiner Klasse

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Inhalt:

In den Kreis von fünf Freundinnen, die vor vielen Jahren miteinander Abitur gemacht haben, bricht eine Außenseiterin ein: Dr. Karla Oeser, Expertin für Frauenfragen, Junggesellin. Karla provoziert, bringt die Freundinnen dazu, bisher gehütete Geheimnisse preiszugeben …

Mein Eindruck:

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Theorie, dass der Schmuck einer Frau gesammelte Trophäen, Belohnungen oder Widergutmachungen sind ist sehr interessant, besonders wenn sie in einer Frauen-Kaffee-Runde auf den Tisch kommen und jede der Freundinnen ihre geheime Geschichte über sich, die Liebe und ihren Schmuck erzählt. Gipfeln tut dies alles in der Story der aufmüpfigen Freundin, die so anders zu sein scheint, als ihre alten Klassenkameradinnen, die aber ebenso tief, wie überraschend in ihr innerstes blicken lässt. Großartig in und zwischen den Zeilen!

 

Alf Stiegler – WetGrave

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Inhalt:

Die Hölle ist kalt und dunkel.
Das 24. Jahrhundert: Die Menschheit nutzt Dimensionssprünge, um die Entfernung zwischen den Sternen zu überwinden. Doch hinter der Sprungtechnologie lauert ein furchtbares Geheimnis. Wie ein Schatten liegt es auf den Luxusunterkünften, die zu tausenden die Erde umkreisen. Nur Pressure, ein weltweit gejagter Technik-Schmuggler, ist der Wahrheit auf der Spur. Als ihm ein streng geheimes Datenmodul in die Hände fällt, beginnt ein Abstieg ins Grauen und ein Kampf ums Überleben der gesamten Zivilisation.

Mein Eindruck:

Die ersten Kapitel führen einen gut in das Buch ein. Eine neue, andere Welt, deren Rangordnung, Tore zueinander und Korruptionen, sowie Umgangsformen miteinander. Als Nicht-Fantasy-Leser sind es eventuell ein wenig viele Zukunfts-Vokabeln, die so um den Leser schwirren. Aber auch da kann man reinkommen. Die Luft um die Hauptfigur wird im Laufe des Buches immer dünner. Alles wird geheimnisvoller. Wo geht’s lang. Wo geht’s hin? Was steckt hinter dem Mythos „WetGrave“? Mag man den Protagonisten oder ist es ein Unsympath? Dieses ambivalente Verhältnis macht es spannend, die Beschreibungen lassen innere Bilder entstehen, das mag und diese Wirkung sollte ein Buch haben. Dennoch ist es nicht mein Fall geworden, ich merkte, wie ich „hindurchpflügte“ und nach Beendigung des Romans ein wenig erleichtert war. Das Ende kam nach der ausgeschmückten Story ein wenig abrupt.

 

Monique Posthumus – Cannabis und Krebs

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Inhalt:

Kurz nachdem Monique Posthumus eine große Beule in ihrer Leiste entdeckt, bekommt sie die verheerende Diagnose: Darmkrebs im Endstadium. Doch anstatt sich der Diagnose unterzuordnen, nimmt sie den Krebs als Geschenk an und sucht nach alternativen Heilungsmethoden. Schon kurz nach der Diagnose entdeckt sie Cannabis und Dank dessen Verwendung und ihrer positiven Einstellung, nimmt ihre Erkrankung schon bald eine wundersame Wendung. Monique Posthumus’ sehr persönliche und bewegende Geschichte wird durch kurze Passagen mit wichtigen Informationen über Cannabis, Chemotherapie, Krebs und die Pharmaindustrie ergänzt. Das wiederkehrende Thema des Buches ist die Cannabispflanze, für welche die Autorin tiefen Respekt gewonnen hat. Cannabis verdient es, beachtet zu werden!

Mein Eindruck:

Das Buch hat mich gefesselt! Noch nie habe ich Dinge, wie eine Chemotherapie hinterfragt. Der Krebs schwebt über allen, auch wenn es keiner wahrhaben will. Immerhin trifft es jeden Dritten. Das Buch ist sehr fesselnd, denn es beschreibt die echte Geschichte einer betroffenen, bemerkenswerten Frau, die den Mut hat, auf ihre innere Stimme zu hören und entgegen der Ärztemeinung den Krebs mit Cannabis zu begegnen. Eine sehr informative Geschichte, die den Blick auf diese Pflanze wirklich verändert. Zudem werden die inhaltlichen Behandlungsmethoden und ähnliches immer fundiert mit wissenschaftlichen Texten erklärt, welche in die eigentliche Geschichte von Monique eingewoben werden. Ich habe eine ganz neue Einstellung erhalten, hoffe nie in die Situation zu kommen, empfand das Gelesene aber als kleine Offenbarung. Wirklich lesenswert!

 

 

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