Bücherliste März

[Werbung durch Produktnennungen und Affiliate-Links. Teilweise wurden mir die Bücher kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt, was meine freie, ehrliche Meinung jedoch nicht beeinträchtigt.]

Haruki Murakami – 1Q84 (Drittes Buch)

Inhalt:

Als Tengo seinen komatösen Vater im Krankenhaus besuchen will, findet er in dessen Krankenbett eine »Puppe aus Luft« vor, die ein Abbild Aomames als junges Mädchen in sich birgt. Er greift nach ihrer Hand, und eine unsichtbare Verbindung entsteht. Fortan wartet Tengo darauf, der Puppe nochmals zu begegnen, doch vergebens. War das Signal nicht stark genug, um die zwischen Leben und Tod schwankende Aomame zu retten?

Mein Eindruck:

In gewohnter Haruki Murakami-Manier wird sicher wieder sehr viel Zeit für die einzelnen Charaktere und deren Geschichten genommen. Wer gerne liest und sich von dicken Büchern nicht abschrecken lässt, kommt hier wieder voll auf seine Kosten. Es macht einfach einen Unterscheid, wenn man sich Zeit lässt für die Details und völlig unaufgeregt durchs Buch wandert. Auch wenn die Thematik einer Fiktion und unrealistischen Geschichte normalerweise nicht meinem Geschmack entspricht, feiere ich dieses Buch wieder hart! Wie Haruki Murakami den Leser in Geschichten zieht, ist einmalig. Da wurde ich auch hier wieder nicht enttäuscht, das Buch knüpft nahtlos an die ersten beiden Bücher an. Das Ende ist für meinen Geschmack ein wenig sehr offen, doch bei den Büchern geht es um die Geschichte an sich, den Weg und nicht das Ende, das Ziel. 

Sebastian Fitzek – Der Heimweg

Inhalt:

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt – oder im Notfall Hilfe ruft. 
Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht. 
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an …

Mein Eindruck:

Ich bin ja ein Fitzek-Fan. Dieses Buch war auch wieder gut zu lesen und ich war auch schnell durch, aber irgendwie konnte es mich nicht so richtig begeistern. Die Geschichte hatte definitiv einige Überraschungsmomente, die mir aber wiederrum ein wenig zu weit hergeholt waren. Der Spannungsaufbau war gut, ich kann auch gar nicht so richtig ausmachen, woran es lag, dass es mich nicht vollends überzeugt hat. An sich hatte es alles, was man von einem guten Thriller erwarten würde. Das Ende war für mich jedoch einfach too much. 

Und last but not least, ein Buch, welches ich bereits letztes Jahr lesen durfte, aber erst nun davon sprechen kann, da es endlich veröffentlicht ist! Ein absolutes Lese-Highlight!!! (Lustigerweise muss ich euch eines von diesem Monat noch vorenthalten, denn das erscheint erst im April, so gleicht es sich wieder aus.)

Ewald Arenz – Der große Sommer


Inhalt:

Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann – und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird.
Hellsichtig, klug und stets beglückend erzählt Ewald Arenz von den Momenten, die uns für immer verändern.

Mein Eindruck:

Man kann sich ja des Öfteren in einen Protagonistin hineinversetzen. Aber selten hat mich das so umgehauen, wie bei diesem Buch. Wie wundervoll die Teenagerjahre mit Abenteuern, Gefühlschaos, Problemen, der ersten großen Liebe, Freundschaften, Enttäuschungen, Schule etc. beschrieben werden, ist einfach fesselnd. Ich war direkt 20 Jahre zurückversetzt und konnte mich wieder komplett reinfühlen, den Schmerz selbst spüren, die Verzweiflung, aber auch die Aufregung und Gefühle. Friedrich erlebt einen Sommer, der sein Leben prägt und den er nie vergessen wird, Ein Wendepunkt in seiem Leben mit Personen, die Bestand haben werden. Ich liebe es! Es ist so schön geschrieben, der Lesefluss wunderbar, sodass ich es schnell verschlungen hatte. Absolute Leseempfehlung!

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