Bücherliste Juni

Thomas Kowa, Christian Purwien – Vegas, vidi, non vici

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Inhalt:

Nachdem sie auf Ibiza mit ihrer Musikkarriere grandios gescheitert sind, erobern die beiden erfolglosen Über-Männer Las Vegas! Ihr verstorbener Freund Ibiza-Paul hat Thomas Kowa und Christian Purwien ein Millionenerbe hinterlassen, allerdings unter einer Bedingung: Sie müssen den Las-Vegas-Triathlon gewinnen. Obwohl Thomas dem Glücksspiel abgeschworen hat und Christian sich für den wiedergeborenen Zwillingsbruder von Elvis Presley hält, machen sie sich auf den Weg in die Stadt der Träume und gescheiterten Existenzen. Dort angekommen stellen sie schnell fest, dass der Las-Vegas-Triathlon gar nichts mit Sport zu tun hat …

Mein Eindruck:

In klassisch lustiger und überzogener Art und Weise werden wir nach „Pommes, Porno, Popstar“ wieder mit auf die Reise der beiden Autoren und Musiker genommen und zwar dieses Mal nach Las Vegas. Wieder gilt es Aufgaben zu erfüllen und wieder geht alles mögliche schief. Zu den altbekannten Fußnoten von Gott gesellen sich dieses Mal noch Satan und Buddha. Die verworrene Geschichte hat mich wieder zum Lachen gebracht, war im Vergleich zum letzten Disaster jedoch ein klein wenig schwächer. Ein Buch, welches man in einem Rutsch lesen kann, ohne lange nachzudenken – ein spaßiges Vergnügen!

 

Guillaume Musso – Nacht im Central Park

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Inhalt:

New York, acht Uhr morgens. Alice, eine Polizistin aus Paris, und Gabriel, ein amerikanischer Jazzpianist, wachen auf einer Bank im Central Park auf – mit Handschellen aneinander gefesselt. Und sie sind sich nie zuvor begegnet. Wie in aller Welt sind die beiden hierhergekommen? Und vor allem: warum?

Mein Eindruck:

Ich nehme einmal vorweg: mit diesem Ende hätte ich nie gerechnet! Zwei fremde Personen finden sich im Central Park aneinander gekettet, keiner hat eine Erinnerung, doch nur zusammen können die dem Geheimnis auf die Schliche kommen. Dabei geht es wild her, man erfährt einiges über die Vergangenheit und Geschichte von Alice und fiebert mit ihr, da sie nicht weiß, wem sie trauen kann. Nach einigen Irrungen und Wirrungen führt das Buch in eine ganz andere Richtung als anfangs erwartet. Mehrere Aha-Effekte und Überraschungen warten auf den Leser, waren mir aber beinahe ein wenig „too much“. Als es dann auch noch etwas schnulzig wurde, musste ich dem Gesamturteil leider ein paar Punkte abziehen. Das Großartigste am Buch war mein Besuch in New York vor kurzem, der mir ermöglichte alle Schauplätze der Geschichte genau vor Augen zu sehen und zu wissen, wo sich die Protagonisten befinden. Ein wahrer Spaß.

 

Jennifer Niven – All die verdammt perfekten Tage

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Inhalt:

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Mein Eindruck:

Ein Buch, welches schon lange auf meiner Wunsch-Lese-Liste stand. Zu Recht! Die beiden Protagonisten haben mich einfach verzaubert. 2 Jugendliche, die durch ihre Erfahrungen und Empfindungen nicht in die „normale“ Welt passen, die weder verstanden noch in ihrem vollen Sein akzeptiert werden. Bis beide aufeinander treffen und dort nicht nur Verständnis und Liebe finden, sondern darüber hinaus das Gefühl ausreichend und mehr zu sein. Ein wundervoll lebensbejahendes Buch, welches durch die Eingangsszene mit dem versuchten Selbstmord erst gar nicht so wirkt. Traurig, anrührend und wundervoll! Aber Achtung: keine leichte Kost! Das macht das Buch jedoch erst so richtig lesenswert.

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