Bücherliste Januar

Das Lesejahr 2018 startete direkt mit fulminanten Highlights!

Daniel Cole – Hangman

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Inhalt: 

»Wie fasst man einen Mörder, der längst tot ist?« –
Vom Autor des Spiegel-Bestsellers Ragdoll. Dein letzter Tag.
In New York wurde ein Toter an der Brooklyn Bridge aufgehängt, das Wort „Köder“ tief in seine Brust geritzt. Das lässt nur einen Schluss zu: Ein Killer kopiert den berühmten Londoner Ragdoll-Fall. Chief Inspector Emily Baxter wird sofort von den US-Ermittlern angefordert. In den USA ist der Druck der Medien enorm. Als ein zweiter Toter entdeckt wird, diesmal mit dem Wort „Puppe“ auf der Brust, dreht die Presse völlig durch und mit ihr die Internet-Communities. Baxter und ihre Kollegen von FBI und CIA werden zum Spielball des grausamen Mörders – wer kann seinen Irrsinn stoppen? Und wer hält im Hintergrund die Fäden in der Hand?

Mein Eindruck:

Ich muss sagen, dass mir der erste, hochgelobte Roman von Daniel Cole („Ragdoll“) nicht wie der großen Masse gefallen hat. Ein Thriller sollte bis zur letzten Seite spannend sein, sollte Aha-Momente haben, sollte kranke Entwicklungen aufzeigen, muss irgendwie erschreckend und fassungslos sein. Dazu noch ein gutes Maß zwischen Humor und den Charakteren der einzelnen Protagonisten und schon hat man den perfekten Thriller. Alles sehr unwahrscheinlich, um es gebündelt in einem Buch zu finden? Mitnichten, hier ist es sowas von gelungen! Der Nachfolger von „Ragdoll“ übertrifft diesen um Weiten! Mir fällt nichts ein, was mir gefehlt hätte, ich bin absolut begeistert über dieses kranke Werk, welches wieder auf eine Fortsetzung hoffen lässt!

 

Emma Heatherington – Zehn Wünsche bis zum Horizont

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Inhalt:

Zur größten Brücke der Welt reisen, sich ein Tattoo stechen lassen, die Flügel ausbreiten und losfliegen …
Eine Schachtel voller Träume hält Maggie in den Händen. Doch es sind nicht ihre eigenen. Sie gehören Lucy, dem Mädchen, dessen Herz in Maggies Brust schlägt. Als Trägerin eines Spenderherzens weiß sie, dass Zeit ihr kostbarstes Gut ist. Und so macht sie sich daran, Lucys Träume zu erfüllen. Womit sie nicht gerechnet hat: Lucy macht ihr ein weiteres Geschenk: den Mut, jeden Tag wie den letzten zu leben.

Mein Eindruck:

Ein wundervolles Buch rund um das Thema Organspende und den Genuss des Lebens. Kein einfaches Thema, welches jedoch sehr einfühlsam und herzergreifend behandelt wird. Das Buch ist ein einziger, wohliger Seufzer, über das Leben, die Liebe, über Verzeihen und Vergessen, sowie die Reduzierung auf das wirklich Wichtige im Leben. Manchmal ist mir die Protagonistin ein wenig zu naiv gewesen, dennoch war das Buch wirklich wunderschön zu lesen.

 

Carol Rifka Brunt – Sag den Wölfen, ich bin zuhause

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Inhalt:

Manchmal verlierst du einen Menschen, um einen anderen zu gewinnen.Manche Verluste sind so schwer, dass sie nicht wiedergutzumachen sind. So geht es June Elbus, als ihr Onkel Finn stirbt, der Mensch, mit dem sie sich blind verstand, der ihr alles bedeutete. Doch mit ihrer Trauer ist sie nicht allein. Schon bald nach der Beerdigung stellt June fest, dass sie sich die Erinnerung an Finn teilen muss – mit jemandem, der sie mit einer schmerzhaften Wahrheit konfrontiert. Der sie aber auch lehrt, dass gegen die Bitternisse des Lebens ein Kraut gewachsen ist: Freundschaft und Mitgefühl.

Mein Eindruck:

BUCH DES MONATS!! Obwohl es erst Ende Februar erscheint. Ich bin sehr dankbar, dass ich es bereits vorab lesen durfte und kann es jedem nur wärmstens ans Herz legen!

Ein wundervolles Buch, welches mit so viel Einfühlungsvermögen und Sanftheit das heikle Thema Aids und Homosexualität, sowie verbotene Liebe und das verwirrende Heranwachsen mitsamt seinen Unsicherheiten thematisiert. Es ist so schön geschrieben und transportiert so viel zwischen den Zeilen. Es ist so zart und hübsch, dass man verzaubert darin liest. Was sind die kleinen Probleme des Lebens im Gegensatz zum Tod. Freundschaft und Familie wird beleuchtet, dabei wird kein Weichzeichner benutzt, denn den gibt es auch im wahren Leben nicht. Das Buch ist faszinierend echt, schonungslos aber wundervoll!

 

Barbara Rascher – Fuck the Möhrchen

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Inhalt:

Gut gebrüllt, Baby! Bin noch im Bauch. Draußen schreit eine Frau. Will ihr sagen, mit Schreien erreiche man gar nichts. Jetzt schreit sie MICH an. Heiße wohl PDA. Origineller Name. Wer sich je gefragt hat, was uns unser süßes Baby mit seinem ohrenbetäubenden Brüllen sagen will, findet hier Antworten – und was für welche. Die preisgekrönte Kabarettistin Barbara Ruscher liefert hochkomische Einblicke in Babys Sicht der biologisch korrekten Familienwelt. Nach Monaten der Frühförderung in Mamas Bauch kennt Baby Mia zwar Mozarts Frühwerk, aber leider kann sie sich weder drehen noch sprechen. Nur ihr Teddy versteht sie. Und während Mia die ersten Meilensteine des Lebens – erstes Lächeln, erstes Mal Mama und Papa beim Sex stören, erstes Mal die olle Trulla anpinkeln, die Papa schöne Augen macht – hinter sich lässt, fordert der anstrengende Familienalltag seinen Tribut von ihren Eltern. Als zwischen Pekip und Biobrei die Ehekrise droht, müssen Mia und Teddy handeln.

Mein Eindruck:

Ich habe gelacht, mit dem Kopf geschüttelt und mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Natürlich darf man nicht hinterfragen, warum das Baby nun berühmte historische Personen kennt, jedoch nicht weiß, was ein Spiegel ist, doch darum geht es bei dem Buch auch nicht. Eine lustige, kurzweilige Unterhaltungslektüre aus Sicht der Babys. Voller Humor und mit einer Schippe Ironie und Hinterfragen des „erwachsenen Verhaltens“. Begleite Baby Mia und ihn schwulen Teddy bei ihrem ersten Lebensjahr auf Erden.

 

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