Smartwatch MK Go

*WERBUNG – DAS PRODUKT WURDE MIR KOSTENFREI ZUR VERFÜGUNG GESTELLT*

Eine Smartwatch, braucht man das wirklich? Ich habe ja kurz mit dem Gedanken gespielt, mir eine zu zu legen, als diese langsam auf den Markt kamen. Doch muss ich tatsächlich noch einen Schritt mehr „connected“ sein? Durch Vibrationen am Handgelenk keine ruhige Minute mehr haben? Eine Smartwatch legt man eben nicht einfach zur Seite, wie es beim Smartphone der Fall ist.

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Als dann der Kauf einer neuen Uhr anstand, entschied ich mich für einen Kompromiss, es sollte ein Fitbit Inspire HR werden, denn die Messung meines Pulses, meiner zurückgelegten Schritte und meines Schlafverhaltens fand ich einfach zu interessant. Dass dann tatsächlich auch Nachrichten des Handys angezeigt wurden, kam für mich völlig überraschend, jedoch habe ich mich schnell daran gewöhnt und sehe Vorteile darin. Um meine Fitbit soll es hier heute nicht gehen, hiermit will ich nur verdeutlichen, dass ich die MK Go mit keiner anderen Smartwatch vergleichen kann, da ich vorab noch nie eine besaß.

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Der erste Nachteil für mich liegt auf der Hand, beziehungsweise hängt am Arm. Ich habe von Natur aus eher schmale, zierliche Handgelenke, dadurch wirkt die MK Go doch eher etwas globig, ist aber noch im Bereich des Aushaltbaren. Was mich jedoch arg stört, dass man Ärmel von Pullovern und Blusen kaum über die Uhr gewuchtet bekommt. Das liegt zum einen am globigen Ausmaß der Smartwatch und zum anderen auch ein wenig an dem Gummiarmband, welches zudem nicht sehr hochwertig wirkt. Jedoch handelt es sich hier ja auch um ein sportliches Exemplar, weshalb sich Gummi, z.B. unter der Dusche oder im Schwimmbad als sinnvoll  erweist. Außerdem lassen sich die Armbänder wechseln.

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Der zweite Nachteil liegt für mich in der Akkukapazität. Mir ist klar, dass in einem kleinen technischen Gerät, welches über einen großen Umfang an Funktionen verfügt, kein riesig großer Akku verbaut werden kann und dass die Leistung einiges an Energie abverlangt, jedoch käme für mich im Alltag keine Uhr in Frage, die ich jeden Abend laden muss oder die womöglich nicht mal den kompletten Tag überdauert. Genau aus diesem Grund habe ich z.B. als ich auf der Buchmesse unterwegs war die Uhr in den Energiesparmodus versetzt, da ich unbedingt wissen wollte, wie viele Schritte ich am Tagesende gegangen bin und Angst vor einem Akkuversagen hatte. Da hatte ich jedoch etwas angerichtet – womit wir direkt zum dritten, aber auch letzten Nachteil der Mk Go kommen. Ist der Energiesparmodus einmal gesetzt, lässt er sich nicht mehr rückgängig machen, ohne die Uhr an den Strom zu hängen. Das Ladegerät hatte ich aber natürlich nicht dabei, weshalb ich an diesem Tag also eine normale Uhr am Handgelenk trug, jedoch keine der „smarten“ Funktionen nutzen konnte. „Eigentlich“ sollte der Energiesparmodus laut Beschreibung in der Uhr auch durch eine Tastenkombi deaktivieren lassen, was bei mir aber nicht funktionierte. Da die Uhr noch recht neu ist, war auch im Internet keine Beschreibung zu finden, nicht mal auf der Hersteller-Website, was ich bei einem solchen „Luxus-Michael-Kors“-Objekt für 299,– UVP jedoch erwarten würde. Außerdem kam am Ende des Tages die Ernüchterung: die Uhr hat im Energiesparmodus meine Schritte nicht aufgezeichnet. Ganz klares No-Go!

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Abgesehen davon ist die Smartwatch jedoch auch ohne Bedienungsanleitung für die gängigstien Funktionen nach einigem Hin- und Herspielen selbsterklärend. Die Messung von Herzfrequenz und Aktivitäten funktioniert, sie ist wasserdicht (was ich unter der Dusche getestet habe), besitzt sehr nützliche und auch spielerische Micro Apps (Countdown zu einstellbarem Event, Bilder aus Facebook oder Instagram als Hintergrund etc.), das Steuern von Musik- oder Hörbuch-Apps funktioniert vom Handgelenk aus, ohne dass man das Handy aus der Tasche nehmen muss, GPS, Wecker, Mikro funktionieren einwandfrei, so lässt sich eine Nachricht auf dem Display nicht nur lesen, sondern auch direkt beantworten. Ob mit vorgefertigten Nachrichten, per Spracheingabe oder über eine Mini-Tastatur. Smileys können aufs Display gemalt werden und werden von der Uhr erkannt.

Der Bildschirm lässt sich in unglaublich vielseitiger Weise personalisieren, worauf ich ja total stehe. Zum einen geht das mit den eigenen Hintergrundbildern aus den oben genannten Social-Media-Kanälen, zum anderen gibt es eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Designs, die sich alle nochmal in sich individuell anpassen lassen. Da bleibt absolut kein Wunsch offen!

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Ich habe die Uhr sowohl mit einem Samsung-, als auch mit einem Huawei-Smartphone connected, beides stellte kein Problem dar, die Kompatibilität ist also gegeben. Was noch zu erwähnen wäre, man benötigt einen Google-Account, da die Uhr mit „Wear OS“ von Google läuft.

Alles in allem also ein schickes Teil für alle, die sich für eine Smartwatch interessieren. Ich steige nun wieder auf meine FitBit um.

Eine Instagram-Impresssion findet ihr hier: *klick*

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