Bücherliste November

Vor lauter Adventskalendern schulde ich euch ja auch noch die Bücher, die ich im November gelesen habe! Wirkliche Highlights waren dabei, achtet auf die dringenden Leseempfehlungen!

Paul Weiler – Der Tag der Engel

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Inhalt:

Der uralte Menschheitstraum vom ewigen Leben … Ein verschworener Kreis einflussreicher Persönlichkeiten … Sieben der klügsten Köpfe auf dem Gebiet der Gentechnik … Vereint in einem Forschungsprojekt, das die Grenzen der menschlichen Existenz völlig neu definiert …

John Flender, Biomediziner am Fraunhofer-Institut in Saarbrücken, reißt alle Brücken seines Berufs- und Privatlebens nieder, um an einem ehrgeizigen Forschungsprojekt teilzunehmen. Das Ziel: Die Entschlüsselung des menschlichen Alterungsprozesses. Nach monatelanger unermüdlicher Arbeit gelingt seinem Team ein sensationeller Durchbruch. Doch dann muss John erkennen, dass wichtige Labordaten unterschlagen wurden. Auch seine charmante Betreuerin Anna Cortini scheint etwas vor ihm zu verbergen. Die Suche nach Antworten bringt ihn bald in höchste Lebensgefahr – und auf die Spur eines geheimen Plans, der ihn zutiefst erschüttert.

Mein Eindruck:

Ein Buch das schockiert und zum Nachdenken animiert. Eine Szenerie, die aktueller nicht sein könnte und dadurch so realistisch und spannend wird. Das Ziel der Menschheit die Unsterblichkeit zu erlangen und die Denkanstöße, was dies überhaupt bedeuten würde. Der Spannungsbogen der Geschichte ging nicht einmal verloren, ich hatte es ziemlich schnell durchgelesen und war begeistert, auch wenn ich mit einem anderen Ende gerechnet hätte. Tolle Unterhaltung!

 

Susanne Mayer – Männer!

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Inhalt:

Männer! Das ist ein Ausruf des ungläubigen Staunens, des kopfschüttelnden Unglaubens, gelegentlich der Bewunderung. Hat da ein Politiker wirklich seinen Penis als Snapshot gepostet? Sind Männer besonders zärtlich, also mit Hunden? Wie fühlt sich der Weihnachtsmann unter seiner Burka? Wann schlafen sie, die harten Kerle, wie oft weinte Barack Obama?
Der Mann gilt als Mitglied des starken Geschlechts, dabei werden seine erstaunlichen, oft zarten Seiten nicht selten übersehen. In Susanne Mayer hat der Mann ein Gegenüber, deren Blick liebevoll und forschend auf ihm liegt und ihm und uns Seiten enthüllt, von denen er oft selber gar nichts geahnt hat. In kurzen, oft schreiend komischen Kapiteln analysiert Susanne Mayer eine Welt, in der Männer die Herren geben sollen, die ihnen im Alltag aber selten etwas schenkt. Eine scharfsinnige Bestandsaufnahme von etwas, das zu oft als Geschlechterkampf beschrieben wird.

Mein Eindruck:

Ich muss zugeben, dass ich froh war, als ich das Buch durchgelesen hatte. Ich habe mich ziemlich durch die Kapitel durchgequält. Der Schreibstil war gar nicht meins, die vielen unterschiedlichen Menschen, die erwähnt wurden waren mir zu viel und generell fand ich das Buch ziemlich inhaltslos. Leider würde ich es nicht weiterempfehlen, ich dachte die Klischees würden lustiger bearbeitet werden.

 

Claudel Philippe – Die Kostbarkeit des flüchtigen Lebens

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Inhalt:

»Unter all den Nachrichten auf dem Anrufbeantworter fand ich die von Eugène: ›Du wirst lachen‹, sagte er, ›ich habe einen bösen Krebs.‹ Ich habe natürlich nicht gelacht, gebe aber zu, dass ich lächeln musste. Aus Kummer vermutlich. Oder aus Traurigkeit.«

Nachdem er von einer Reise nach Paris zurückgekehrt ist, erfährt der Erzähler, ein fünfzigjähriger Filmemacher, von der Krebserkrankung seines besten Freundes Eugène. Der lebenslustige Filmproduzent, der mit fünf verschiedenen Frauen fünf Kinder hat und alle Bücher, die er liest, verschenkt oder in Cafés liegen lässt, weil er der Ansicht ist, dass »Bücher zirkulieren müssen wie die Welt«, fegt die Krankheit mit einer Handbewegung zur Seite.
Doch bald zeigt sich, dass sein Krebs kein »Amateur« ist, sondern leider ein »Profi«. Der Abschied von Eugène, mit dem er sich zutiefst verbunden fühlt, wird für den Erzähler zum Anlass, über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken. Er selbst steht gerade an einem Wendepunkt – der freundschaftlich-nostalgischen Trennung von seiner Ex-Frau Florence, die »gern einen Ehemann gehabt hätte und keinen Luftzug«, und der Begegnung mit der jungen Anthropologin Elena, deren Küsse nach Orangen schmecken.

Zwischen zwei außergewöhnlichen Frauen, zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen der Erinnerung an geliebte Gesichter und dem Licht unerwarteter Begegnungen, entspinnt sich eine Geschichte, die wahrhaftig ist und anrührend und an deren Ende das Versprechen des Lebens steht.

Mein Eindruck:

Bereits der Einstieg ins Buch ist toll. Ich mag die Sprache und auch den Inhalt des Geschriebenen.Das Denken und Handeln des Protagonisten ist mir sehr sympathisch. Ich liebe die leichte Melancholie des Buches und die philosophischen Gedanken darin. Das Buch umschwebt ein kleiner Zauber, das Tabuthema Tod wird nicht verschwiegen, sondern bekommt seinen Platz im Leben, eher tröstend, als beängstigend. Die Worte sind so voller Zärtlichkeit und Gefühl. Die beschriebenen Szenen so wunderbar erzählt, dass ich stumm nicke oder wirklich berührt bin. Die bildhaften Darstellungen der Lebenssituationen zaubern mich an deren Orte. Ich liebe die Empfindungen des Protagonisten, so ehrlich und so empfindsam. Ich hätte immer weiter lesen können, auch das Ende passt wunderbar ins Bild. Ein vollkommen befriedendes Buch und damit eine klare Leseempfehlung!

 

Katia Weber – Nachts kommt der Frost

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Inhalt:

Ruth und Becht werden zu einem Auto mit zwei Leichen gerufen: Es ist offenbar mit Absicht gegen die Linde gesteuert worden. Kollektiver Selbstmord? Während Becht wie immer eifrig und pflichtbewusst beginnt, Zeugen zu befragen, denkt sich Ruth grummelnd in die Dorfgemeinschaft und ahnt schnell: Das war nicht einfach ein Selbstmord, da werden jahrzehntelange Machenschaften an die Oberfläche gespült.

Mein Eindruck:

Wow! Ein wundervoller Krimi. Die Ermittler sind wahre Antihelden, was sie wirklich sympthisch macht, die Story ist verworren und geheimnisvoll. Viele Personen sind in der Tragödie mit eingeschlossen, die Suche der Wahrheit wirklich spannend zu beobachten. Mir war beim Lesen nicht einmal langweilig, ich fühlte mich vom ersten bis zum letzten Kapitel super unterhalten. Besonders das Ende des Buches hat nochmal den ganzen Roman getoppt, die Beleuchtung des Falls aus den Perspektiven verschiedener, involvierter Personenen – großartig!

 

Julie Harris – Der lange Winter am Ende der Welt

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Inhalt:

Beim Versuch, im Jahr 1926 einen neuen Rekord im Alleinflug aufzustellen, schafft es John Robert Shaw bis Alaska. Doch dann gerät er in einen Sturm und gilt fortan als verschollen. Völlig unvermutet wird John 17 Jahre später gefunden – 17 Jahre, in denen er mit den Inuit gelebt hat, in einer Einöde aus ewigem Eis und Schnee. Nun sieht er sich gezwungen, zum zweiten Mal ein völlig neues Leben zu beginnen … Ein bewegender Roman über die Macht der Liebe und den Mut, den eigenen Träumen und Passionen zu folgen.

Mein Eindruck:

WOW! Ein Buch über einen Menschen, dessen Passion die Fliegerei ist, vom Wunsch fliegen zu lernen, bis hin zu seinem längsten und bedeutungsvollstem Flug, der sein Leben nicht nur verändert, sondern alles auf den Kopf stellt. Er stürzt ab und landet bei den Eskimos, wo er fortan lebt. Alles was vorher Bedeutung hatte, alles was er kannte, lernte, liebte ist hier anders oder erst gar nicht vorhanden. Doch er arrangiert sich mit diesem Leben, was zu einem überraschendem Ende führt. Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Was ist, wenn Zeit und Geld keine Rolle mehr spielen? Auf was kommt es wirklich an? Wie leben andere Völker, fernab von unsrer bekannten, westlichen Welt? Dringende Leseempfehlung!

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