Bücherliste April

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Dan Brown – Origin*

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Inhalt:

Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner „bahnbrechenden Entdeckung“, das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.

Mein Eindruck:

Robert Langdon kennen wir mittlerweile alle – und so wie wir ihn kennen- und lieben gelernt haben, so finden wir ihn auch in Origin wieder. Ich staune immer wieder wie Dan Brown sich diese umfangreichen Szenarien ausdenkt. Auch in diesem Band wird wieder mit viel Hingabe zu Details und aberwitzigen Ideen, sowie unglaublichen Theorien gespielt. Und wie immer denkt man sich nachher: Krass! So könnte es doch tatsächlich sein! Ich habe gerade den letzten Teil dermaßen verschlungen, dass ich sogar Essen und Trinken dabei vergaß – denn direkt auf den ersten Seiten wird man bereits auf das Ende neugierig gemacht. Tolles Buch, toller Spannungsbogen, sehr gutes, mehr oder weniger offenes Ende!

 

Walter Moers – Der Bücherdrache*

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Inhalt:

In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende besagt, der Bücherdrache habe auf jede Frage die richtige Antwort.
Der Buchling Hildegunst Zwei, benannt nach dem zamonischen Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo Nathaviel hausen soll. Dabei wagt er sich in Bereiche der Katakomben, in denen es von Gefahren wie den heimtückischen Bücherjägern nur so wimmelt. Und er ahnt nicht, dass die größte Gefahr, die ihm droht, vom Bücherdrachen selber ausgeht.

Mein Eindruck:

Wer Bücher liebt, der liebt auch die Geschichten von Walter Moers! Der Leser taucht einen ein wundervoll erzähltes, blumig ausgeschmücktes Märchen für Erwachsene. Die tollen Erzählungen lassen Welten vorm inneren Auge entstehen, sodass man die Illustrationen in dieser Ausgabe kaum benötigt. Dennoch macht es Spaß auch als Erwachsener ein Märchenbuch zu lesen, welches mit Bildern und Illustrationen ausgeschmückt ist. Was uns als Kind gefiel, macht auch jetzt noch Spaß. Die Geschichte ist liebevoll erzählt und lässt den Leser komplett im Buch versinken.

 

Paulo Coelho – Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte*

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Inhalt:

Sie waren Jugendfreunde, ehe sie sich aus den Augen verloren. Elf Jahre später treffen sie sich in Madrid bei einem Vortrag wieder: sie, eine angehende Richterin, die das Leben gelehrt hat, stark und vernünftig zu sein und sich nicht von Gefühlen mitreissen zu lassen; er, Weltenbummler und sehr undogmatischer Seminarist, der vor seiner ordination Pilar noch einmal wiedersehen will. Beide verbindet ihr Drang, aus ihrem sicheren Leben auszubrechen und ihre Träume zu wagen. Der Weg dahin ist lang, voller Durststrecken und kostet Überwindung: Überwindung der Angst, sich hinzugeben, der Schuldgefühle, der Vorurteile. In einem kleinen Dorf in den Pyrenäen offenbart sich ihnen eine Wahrheit, die ihre Sehnsucht und Leidenschaft übersteigt. Die Geschichte einer Selbstwerdung durch die Liebe.

Mein Eindruck:

Wie schön kann man denn schreiben? Coelho fesselt ab dem ersten Kapitel und verzaubert mich auf ein Neues mit seinem Stil und seiner Sprache. Die Gedanken, Zweifel und Gefühle der Protagonisten sind wunderschön verpackt, dass Thema gefällt mir außerordentlich gut. Ich war direkt gefesselt von der Geschichte um eine ehemalige Jugendliebe, bei der sich nach Jahren des Nichtsehens so viel verändert hat. Auch der Aspekt des Glaubens gefällt mir als „Gegner“ der Liebe sehr gut.

 

Maja Lunde – Die Geschichte des Wassers*

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Inhalt:

Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. Dort will die den Mann zur Rede stellen, der einmal die Liebe ihres Lebens gewesen ist.
Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.
Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.

Mein Eindruck:

Nach „Die Geschichte der Bienen“ das nächste Buch aus der Reihe von Maja Lunde. Diesmal handelt es sich nur um zwei parallele Erzählstränge, die am Ende miteinander verknüpft werden. Sie spielen in der jungen Vergangenheit, sowie in einer nicht allzu fernen Zukunft. Das Wasser schwindet, die Menschen fliehen aus den dürren Gebieten und kämpfen in Lagern um ihr Überleben. Parallel dazu lernen wir eine Aktivistin kennen, die bereits in der Vergangenheit versuchte zu verhindern, dass der Mensch so in die Natur eingreift, dass es nur schief gehen konnte. Das Buch war schnell gelesen, die Geschichten wieder fesselnd, jedoch ein kleines bisschen schwächer als der erste Teil. Die Erzählungen thematisierten eher die Personen und deren Gefühlsleben, als das Verschwinden des Wassers. Dennoch wieder äußerst gelungen!

 

Susan Fletcher – Das Geheimnis von Shadowbrook*

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Inhalt:

Ein fesselnder, atmosphärischer Pageturner um eine unerschrockene junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Im Sommer 1914 wird die junge Botanikerin Clara Waterfield von London nach Gloucestershire gerufen: Sie soll auf einem Landsitz namens Shadowbrook den Aufbau eines Gewächshauses mit exotischen Pflanzen betreuen. Der Garten ist überwältigend, üppige Hortensien und Rosen drängen sich um gepflegte Rasenflächen, alles scheint vor Leben zu sprühen. Doch das alte Wohnhaus wirkt seltsam abweisend, die meisten Räume stehen leer oder sind verschlossen, der Eigentümer Mr. Fox ist viel auf Reisen. Haushälterin und Dienstmädchen wirken verängstigt – denn nachts scheint es im Haus zu spuken…

Mein Eindruck:

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich hatte ganz anderes von dem Buch erwartet. Es hat mich jedoch nicht enttäuscht, die Geschichte endet so ganz anders, als der Beginn des Buches vermuten lässt. Im Mittelpunkt steht eine selbstbewusste Frau mit Handicap, die jedoch für ihre Zeit bereits weit voraus war. Ihr Auftrag, ein Gewächshaus zu bestücken, wird schnell abgelöst durch Tätigkeiten, die eher einem Detektiv zuzuordnen wären. Und was daraufhin alles zum Vorschein kommt, was auch sie betrifft, damit kann man kaum rechnen. Überraschend, in seiner Sprache sehr ausgewählt und speziell, jedoch gut zu lesen.

 

Romy Hausmann – Marta schläft*

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Inhalt:

»Hab dich. Und jetzt spielen wir. Wir spielen: Gericht.« Es ist Jahre her, dass man Nadja für ein grausames Verbrechen verurteilt hat. Nach ihrer Haftentlassung wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben zu führen. Doch dann geschieht ein Mord. Und der soll ungeschehen gemacht werden. Ein abgelegenes Haus wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels ‒ denn Nadjas Vergangenheit macht sie zum perfekten Opfer. Und zur perfekten Mörderin … Ein tief unter die Haut gehender Psychothriller über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je wieder frei sein kann.

Mein Eindruck:

Eine ziemlich verworrene Story, mit unglaublich vielen Zeitsprüngen und unterschiedlichen Erzählern. Dadurch wird der Lesefluss doch sehr gestört, es fiel mir nicht allzu leicht, auch wirklich durchzublicken und den Geschehnissen folgen zu können. Irgendwann wusste ich dann einigermaßen Bescheid, die Idee der Geschichte war schon überraschend und gut, weil krass, mir jedoch aber alles in allem ein bisschen zu wenig roter Faden. Schade. Auch das Ende hat es dann nicht direkt rausgerissen, da dieses im Verlauf des letzten Buchteils vorhersehbar war.

 

 

 

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