5 Fragen am Fünften – April

1. Machst du oft mehrere Dinge gleichzeitig?

Vielleicht müsste die Frage bei mir eher heißen: Konzentrierst Du Dich auch einfach mal nur auf eine Sache?! Mein Tag hat leider nur 24 Stunden, da mir das aber so überhaupt nicht genügt, MUSS ich ja quasi Dinge gleichzeitig tun! Sonst komme ich mit der Zeit ja gar nicht mehr klar. Seitdem ich Hörbücher für mich entdeckt habe, „lese“ ich auch noch immer nebenbei. Ich bin süchtig nach Multi Tasking!

2. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen? Hast du zu diesem Menschen heute noch Kontakt?

Ich würde sagen, das war in der Grundschule. Im Kindergarten habe ich mich nicht so richtig wohl gefühlt, da war ich einfach schon größer, fülliger und älter als die anderen Kinder und wurde eher als „Mutti“ angesehen. In der Grundschule gab es dann die ersten Freundschaften, die aber sehr oberflächlich gehalten waren (ist das immer so in dem Alter?). Ich war ein eher introvertiertes Kind, vielleicht lag es auch daran. Aus der Grundschule habe ich mit niemandem mehr Kontakt (obwohl eine meiner besten Freundinnen war damals in der Parallelklasse, aber da hatten wir noch nichts miteinander zu tun. Und ein Mitschüler war einer der wenigen, die mich genommen haben, wie ich bin, er ist mittlerweile singender Pizzabäcker und ich war gerade Dienstag in einem seiner Restaurants essen!). Engere Freundschaften gab es dann erst in der weiterführenden Schule, diese haben auch heute noch Bestand.

3. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Ich denke nicht. Höchstens während der anfänglichen Schüchternheit, die sich aber schnell legt, wenn ich mein Gegenüber mag und mich in der Gesellschaft wohl fühle. Diese „Phase“ überspringt man virtuell ja eher. Ansonsten bekommt man bei mir das, was man denkt: ich verstelle mich nicht – ich entfalte mich!

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Ich bin wie ich bin!

4. Vermeidest du bestimmte Musik, weil sie dich traurig macht?

Nein, denn manchmal brauche ich diese Traurigkeit und die Erinnerungen, die mit bestimmter Musik verbunden sind. So gibt es beispielsweise das Lied „Wenn ich mal sterb“ von WIZO, welches ich mit dem Tod des Mannes meiner Freundin verbinde. Ich kann es nicht ohne Tränchen zu verdrücken hören oder ohne an ihn zu denken. Aber es fühlt sich nicht schlecht an, sondern eher tröstend. Ein ebenso emotionales Lied für mich ist „Euch zum Geleit“ von Schandmaul (ich habe hier bereits mal darüber geschrieben: *klick*). Ich würde mir wünschen, dass es gespielt wird, wenn ich einmal gehen muss, da es zu hundert Prozent meine Ansicht und meinen Umgang mit dem Tod widerspiegelt. Auch hieran habe ich bereits Erinnerungen, auch hier muss ich Tränen verdrücken. Aber das ist vollkommen ok so, denn es ist zusätzlich zur Traurigkeit auch wunderschön und tröstend!

5. Wen würdest du als erstes beißen, wenn du ein Zombie wärst?

Was für eine obskure Frage. Ich frage mich gerade, ob es eher in die Richtung geht, wem ich gerne schaden würde oder wen ich gerne mit in mein Zombieleben nehmen würde. Schaden möchte ich nämlich absolut niemandem. Ich kenne auch keinen Hass, nur Unsympathie und selbst solchen Menschen wünsche ich nichts Schlechtes. Und einen geliebten Menschen würde ich wohl auch nicht beißen wollen, denn wer möchte schon als Zombie enden? Vermutlich würde ich andere Zombies beißen, die sich an meinen Lieben vergehen wollen, um sie davon abzuhalten!

 

Verlinkt: bei Gastgeberin Nic

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